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Die Rummelsberger

17.03.2017

Sie führt keiner mehr aufs Glatteis

Schüler am Sonderpädagogischen Förderzentrum absolvierten Eisregel-Training

Altdorf – Der Frühling steht bevor, trotzdem müssen Kinder wissen, wie sie sich sicher auf zugefrorenen Weihern und Seen verhalten. Wann darf ich überhaupt die Eisfläche betreten? Wie kann ich ein anderes Kind aus dem Eisloch retten, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen? Wie setze ich einen Notruf ab? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des Eisregel-Trainings am Mittwoch im Sonderpädagogischen Förderzentrum der Rummelsberger Diakonie in Altdorf. Zwei junge Ausbilder aus der Jugend der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V.) Bayern kamen in die Turnhalle, um den Grundschülern einfach und verständlich die Gefahren auf dem Eis aufzuzeigen und ihnen wichtige Verhaltensregeln mitzugeben. Das Eisregel-Training ist Teil der Präventionskampagne „Cool & Sicher!“ der DLRG-Jugend Bayern.

„Die Schülerinnen und Schüler waren richtig motiviert bei der Sache“, freut sich Lehrerin Monika Krapf. An verschiedenen Stationen durften sie zum Beispiel üben, ein anderes Kind mithilfe von Seilen aus einem „Eisloch“ zu ziehen oder, sich bäuchlings vorsichtig an die vermeintliche Einbruchstelle heranzutasten. „Ziel der Kampagne ist es, Gefahren richtig einschätzen zu lernen und Unfälle auf dem Eis gut zu überstehen“, erklärt Monika Krapf. Am Schluss des Trainings bekamen die Schülerinnen und Schüler ein Plakat mit den Eisregeln zum Aufhängen im Klassenzimmer. So vergessen sie auch über den Frühling und Sommer das Wichtigste nicht.

Von: Andrea Wismath

An einer der Mitmachstationen erlebten die Schülerinnen und Schüler hautnah, wie kalt Eiswasser selbst an Händen und Armen ist. Rund um die „Eisfläche“ aus Turnmatten erarbeiteten die beiden jungen DLRG-Ausbilder mit ihnen die wichtigsten Regeln. Fotos: Monika Krapf