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18.02.2016

„Junge Flüchtlinge als Bereicherung“

Mitarbeiter der neuen Wohngruppe in Wiesenbronn sind in ihren Dienst eingeführt worden
Von: Günter Schubert und Bettina Nöth

von links nach rechts: Stellvertretende Landrätin und Bürgermeisterin Doris Paul, Mitarbeitervertreterin Melanie Raab, Diakon Johannes Hofmann, Dekan Günther Klöss-Schuster, Georg von Petery, Vorsitzender des Johanniter Hilfsvereins, Regionalleiter Diakon Günter Schubert, Rektor und Vorstandsvorsitzender der Rummelsberger Diakonie, Dr. Günter Breitenbach, Pfarrer Jochen Kessler-Rosa, Vorstand Dienste der Rummelsberger Diakonie, Karl Schulz. Foto: Norbert Stock

Wiesenbronn – Die Aufnahme von Flüchtlingen ist eine Herausforderung, kann aber auch eine Bereicherung für eine Kommune sein. Das betonte der Rektor und Vorstandsvorsitzende der Rummelsberger Diakonie, Dr. Günter Breitenbach, am Sonntag beim Einführungsgottesdienst für die Mitarbeiter der neuen Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Wiesenbronn. Die Begleitung junger Flüchtlinge sei eine wichtige und sinnvolle Aufgabe, sagte er zu den Mitarbeitern. Neben Diakon Johannes Hofmann als Gruppen- und Teilbereichsleiter segnete er im Rahmen eines Gottesdienstes in der Kirche zum Heiligen Kreuz in Wiesenbronn die Psychologin Sarah-Maria Bönning, die Erzieher Eva Buchetmann, Ulf Diener und Gregory Oscar sowie den Heilpädagogen Kilian Wehrwein für ihre Arbeit mit den jungen Leuten.

Beim anschließenden Empfang im Saal des historischen Rathauses in Wiesenbronn begrüßte der Regionalleiter der Rummelsberger Diakonie, Diakon Günter Schubert, zahlreiche Gäste. Die Stellvertretende Landrätin und Bürgermeisterin Doris Paul, Dekan Günther Klöss-Schuster, Pfarrer Jochen Kessler-Rosa als Vertreter der Diakonie in Unterfranken, Karl Schulz, Geschäftsführer der Rummelsberger Dienste, sowie die Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, Melanie Raab, sprachen Grußworte. Sie lobten die gute Zusammenarbeit von Landkreis, Kommune, sozialen Trägern, Kirchengemeinde, Ehrenamtlichen und Bürgern.

Seit Mai 2015 begleiten Mitarbeiter der Rummelsberger Diakonie in Kooperation mit der Evangelischen Landjugend Bayern unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Wiesenbronn. In einer heilpädagogischen Wohngruppe im ehemaligen Schulhaus ist Platz für zehn Jugendliche. Sechs teilbetreute Wohnplätze werden in diesen Tagen erweitert. Alle Jugendlichen besuchen Schulen im Landkreis Kitzingen und lernen die deutsche Sprache. Sozialpädagogen und Fachkräfte begleiten und unterstützen die Minderjährigen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Unter dem Motto „Keiner darf verloren gehen“ betreut die Rummelsberger Diakonie derzeit rund 640 jugendliche Flüchtlinge in ganz Bayern. 

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