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17.03.2016

Lotse in stürmischen Zeiten

Rummelsberg verabschiedet Pressesprecher Gunnar Dillschneider
Von: Isabel Krieger

Mehr als zehn Jahre war Diakon Gunnar Dillschneider (li.) Pressesprecher der Rummelsberger Diakonie. Nun wechselt er nach München zum Evangelischen Presseverband. Dr. Günter Breitenbach verabschiedete ihn im Rahmen einer Feierstunde im Besucherzentrum. Foto: Isabel Krieger

Rummelsberg – Der „Lotse der Diakonia“ geht von Bord: Mehr als zehn Jahre hat Diakon Gunnar Dillschneider die Öffentlichkeitsarbeit der Rummelsberger Diakonie geprägt. Nun hat der 48-Jährige das „Schiff“ verlassen, um sich beim Evangelischen Presseverband in München neuen Aufgaben zu widmen. Vorstand, Kollegen und Wegbegleiter aus Rummelsberg verabschiedeten den langjährigen Pressesprecher in einer kleinen Feierstunde.

Statt „Mit“ nun „Ohne Gunnar“ müssen sie weitermachen – und das wird nicht leicht, so viel machten die Kollegen der Abteilung Kommunikation der Rummelsberger Diakonie den Gästen gleich zu Beginn deutlich. Als großes Transparent hing der Slogan, der den Leitspruch der Rummelsberger Diakonie „Menschen an ihrer Seite“ flankiert, über dem Eingang des Besucherzentrums in Rummelsberg.

Ein wehmütiger, aber auch freudiger Abschied für den 48-Jährigen, dessen Umzug nach München nicht nur beruflich, sondern auch privat begründet ist und der, so machte Außenbeauftragter Thomas Schmitt in seinem launigen Rückblick deutlich, das Schiff „Diakonie“ in den vergangenen zehn Jahren immer wieder durch brandende Wogen steuerte: Der Rücktritt zweier Rektoren, finanziell schwierige Transaktionen und der Verkauf des Krankenhauses von Rummelsberg fielen in die Amtszeit Gunnar Dillschneiders, der nach Jahren in der Öffentlichkeitsarbeit des Diakonischen Werkes in Bayern damit gleich zu Beginn seiner Karriere in Rummelsberg als Krisenkommunikator gefragt war. Er blieb es, bis der Tanker in den vergangenen fünf Jahren wieder in ruhiges Fahrwasser steuerte.

Dafür zollte nicht nur Thomas Schmitt, sondern auch Rektor Dr. Günter Breitenbach Gunnar Dillschneider großen Respekt. Er vereinige viele Kompetenzen in sich, sei „Menschenfreund, Vollblutjournalist und Diakon“ sagte Breitenbach. Als Mitarbeiter habe Gunnar Dillschneider stets im positiven Sinne Nähe gepflegt und trotzdem Distanz gewahrt. Den Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit zu einer Abteilung Kommunikation habe er überlegt und mit Umsicht gestaltet. Unter anderem hat der 48-Jährige nicht nur die Entwicklung des Magazins „Gruß aus Rummelsberg“, sondern auch den neuen Markenauftritt der Rummelsberger Diakonie maßgeblich begleitet.

In einer kurzen Zeremonie entpflichtete der Rektor Gunnar Dillschneider dann von seinen Aufgaben in Rummelsberg und wünschte ihm für die Zukunft viel Glück.

Lobende Worte kamen auch vom Verleger des Feuchter Boten, Ulrich Bollmann, der Dillschneider stets als „professionellen, unaufgeregten und angenehmen“ Kommunikator wahrgenommen hat.

Michael Kasperowitsch, Redakteur der Nürnberger Nachrichten, schloss sich an. Dillschneider habe auch in schwierigen Zeiten stets „viel Verständnis für die notwendige journalistische Arbeit“ gezeigt und sei ein zugänglicher Gesprächspartner gewesen, sagte er im Hinblick auf die Berichterstattung über die Krisen des vergangenen Jahrzehnts.

Dr. Roland Gertz, Vorstand des Evangelischen Presseverbandes, betonte, er sei froh, Gunnar Dillschneider ab sofort fest im Boot zu haben. Der 48-Jährige wird beim Presseverband in München unter anderem die Radioandachten auf Antenne Bayern verantworten und sich um den Buchverlag mit kümmern.

Für die Kolleginnen und Kollegen der Abteilung Kommunikation dankte Diakon Markus Wechsler im Anschluss Gunnar Dillschneider für das gute Miteinander in der Abteilung und plauderte ein bisschen aus dem Nähkästchen der täglichen Arbeit.

Gunnar Dillschneider selbst dankte nicht nur den Kollegen, sondern vor allem Dr. Breitenbach für die „fördernde und wertschätzende“ Begleitung. Dann ging es für die rund 60 Gäste, musikalisch begleitet von Daniel Valeske, noch einmal „Mit Gunnar“ zu Gesprächen bei Häppchen.

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