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15.10.2019

Viele neue Gesichter am Auhof

91 Mitarbeiter_innen verstärken das Team der Einrichtung der Rummelsberger Diakonie in Hilpoltstein.

Hilpoltstein – Im Rahmen einer Morgenandacht in der Kapelle am Auhof wurden Anfang Oktober 91 neue Mitarbeiter_innen von Dr. Günter Breitenbach, Vorstandsvorsitzender der Rummelsberger Diakonie und Rektor der Rummelsberger Diakone und Diakoninnen, in ihren Dienst eingeführt. Er bat um Gottes Segen für die neuen Kolleg_innen, die im vergangenen Jahr ihren Dienst am Auhof aufgenommen haben.

Regionalleiter Andreas Ammon begrüßte die neuen Mitarbeiter_innen und freute sich, dass sich so viele Menschen für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung entschieden haben. Im Bereich Wohnen haben 76 Menschen einen neuen Arbeitsplatz gefunden, weitere 15 haben in der Werkstatt oder in der Förderstätte der Talentschmiede Hilpoltstein ihren Dienst begonnen. Die Rummelsberger Diakonie nennt ihre Werkstätten seit kurzem Talentschmieden. Unter den Neuen sind Fachkräfte aus den Bereichen, Heilerziehungs- oder Altenpflege, sowie Gesundheits- und Krankenpflege, Fachdienste, aber auch Mitarbeitende aus dem Bereich Hauswirtschaft und in der Auhof-Gärtnerei. Vier junge Menschen mit Behinderung, die ihr Arbeitsleben im Berufs-Bildungs-Bereich der Talentschmiede Hilpoltstein angefangen haben, wurden als neue Mitarbeitende besonders begrüßt.

Den neuen Kolleg_innen versprach Ammon eine sichere berufliche Zukunft in der Rummelsberger Diakonie. Das gesamte Auhof-Team freue sich auf neue engagierte Kolleg_innen, die sich motiviert und mit Freude der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung widmen, so Ammon. Nicht nur zum tatkräftigen Handeln wurden die frischgebackenen Kollegen aufgefordert, sondern auch zum kritischen Mitdenken.

Der Regionalleiter verbrachte den Vormittag mit den Neuen und beleuchtete insbesondere, was es bedeute, für einen diakonischen Träger zu arbeiten. Andreas Ammon war es dabei besonders wichtig, in einen intensiven Austausch zu kommen und das Thema von verschiedenen Seiten zu beleuchten.

Mit einem geschichtlichen Rückblick über die Behindertenhilfe zeigte Ammon auf, welch große Chancen Menschen mit Handicap heute haben, als Teil der Gesellschaft gesehen zu werden. „Diesen Prozess zu begleiten ist die Aufgabe aller Mitarbeiter_innen in der Behindertenarbeit und stellt alle Auhöfer vor eine besondere Herausforderung“, sagte Andreas Ammon.

Von: Matthias Grundmann

Rektor Dr. Günter Breitenbach (vorne links) und Regionalleiter Andreas Ammon (vorne rechts) freuen sich, so viele neue Kolleg_innen am Auhof begrüßen zu dürfen. Foto: Matthias Grundmann