Menschen an Ihrer Seite.

Die Rummelsberger

10.11.2017

Eine lebendige Gemeinschaft

Anita und Klaus Köhler unterstützen mit ihrer Stiftung Kinder und Jugendliche

Rummelsberg/ Nürnberg– Das Stiftungszentrum der Rummelsberger Diakonie feiert in diesem Jahr seinen zehnten Geburtstag. Anita und Klaus Köhler unterstützen seit 2012 mit ihrer Stiftung junge Menschen und fühlen sich im Kreis der Stifterinnen und Stifter gut aufgehoben. Das Ehepaar gehört zum „harten Kern“ der Gemeinschaft. Auf dem Rummelsberger Jahresfest oder zu Jubiläen und Veranstaltungen treffen sich die Mitglieder des Stiftungszentrum regelmäßig. Sie haben unterschiedliche Lebensumstände und ihre Stiftungen kommen verschiedenen Zwecken zugute – jeder macht sein Ding, aber trotzdem „sprechen alle die gleiche Sprache“, erzählt Anita Köhler.

Die Gemeinsamkeit, eine Stiftung bei der Rummelsberger Diakonie zu unterhalten, verbindet die Gruppe und sorgt für Gesprächsstoff. „Es ist mehr als nur stiften. Wir sind eine gute Gemeinschaft und haben aktiv Anteil an den verschiedenen Stiftungszwecken.“ Das Ehepaar aus Nürnberg hat großes Interesse daran, sich aktiv bei seiner Stiftung einzubringen, es unterstützt Projekte für junge Menschen und kann durch seine Beteiligung im Alltag sehen und erleben, was die Stiftung bewirkt.

Stifterinnen und Stifter halten zusammen

Seit 2012 gehen die Stifterinnen und Stifter alle zwei Jahre auf Reisen. Im vergangenen Jahr erkundete die Gruppe Prag und verbrachte dabei auch einen Tag in einer diakonischen Einrichtung. „Solche Angebote führen dazu, dass wir uns näher kennenlernen und sich auch Freundschaften ergeben“, erzählt Anita Köhler. Ihr Mann und sie fahren bereits seit Beginn ihrer Stiftertätigkeit jedes Mal bei den Reisen mit. Im Laufe der Zeit ist ein Zusammenhalt entstanden, man kennt sich, man hält den Kontakt, erkundigt sich nach der Gesundheit und dem Leben der anderen Stifter.

So wie unlängst bei einer Stifterin, die nach einem Sturz im Urlaub im Krankenhaus war. „Da haben wir angerufen und uns erkundigt, ob wir ihr vielleicht bei irgendetwas helfen können.“ Auch Diakon Mathias Kippenberg, Leiter des Stiftungszentrums, stand gemeinsam mit Kolleginnen der hilfsbedürftigen Stifterin bei. So war sie nicht allein. „Es ist schön, zu wissen, dass sich jemand um einen sorgt und da ist, wenn man Hilfe und Unterstützung braucht“, findet Anita Köhler.

Zufluchtsort für Kinder

Die Stiftung des Ehepaars Köhler fördert derzeit schwerpunktmäßig ein Pilotprojekt in der Wiesenschule, einer Grundschule im Süden Nürnbergs. Im „Kümmerland“ betreut Pädagogin Karin Boden Kinder, die im Schulalltag Schwierigkeiten haben oder sich nicht wohl fühlen. Nach einem kurzen Aufenthalt im Kümmerland unter ihrer Fürsorge können die Kinder normalerweise in ihre Klassen zurückgehen. Das Kümmerland ist als Schutzraum und Zufluchtsort eine große Entlastung für die Lehrkräfte, die sich so verstärkt auf die schulische und sprachliche Ausbildung der Kinder konzentrieren können. An der Wiesenschule lernen Kinder aus mehr als 40 Ländern gemeinsam.

Das Ehepaar Köhler wusste von Anfang an, dass es mit seiner Stiftung junge Menschen unterstützen will. So kann es Kinder und Jugendliche auf ihrem Lebensweg fördern. Anita Köhler besucht das Kümmerland in der Wiesenschule regelmäßig und hat guten Kontakt zu Karin Boden. Wenn sie mit ihr über die Arbeit mit den Kindern spricht, ist herauszuhören, dass beide ein großes Interesse an der Lebenswirklichkeit der Kinder und ihrer Eltern haben.

Anita und Klaus Köhler unterstützen die Rummelsberger Diakonie auch bei Messen und Veranstaltungen. Sie versuchen mit viel Engagement neue Stifterinnen und Stifter zu gewinnen. „Das ist nicht immer ganz einfach, aber wir stehen gerne als Gesprächspartner zur Verfügung und erzählen auch von unserer Stiftung und wie man sich einbringen kann“, sagt Anita Köhler. www.rummelsberger-stiftungszentrum.de

Von: Rebekka Makari

Anita und Klaus Köhler bei der Fahrt der Stifterinnen und Stifter nach Prag im vergangenen Jahr. Beide fühlen sich in der Stiftergemeinschaft wunderbar aufgehoben. Foto: Arnica Mühlendyck