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Die Rummelsberger

13.06.2019

In Rummelsberg wachsen jetzt Blühwiesen

Rummelsberger Diakonie möchte so einen Beitrag zur Artenvielfalt leisten

Rummelsberg – Im Schwarzenbrucker Ortsteil Rummelsberg entstehen mehrere Blühwiesen. Im Zusammenhang mit dem Volksbegehren zur Artenvielfalt in Bayern hatte Diakon Walter Stadelmann die Idee, auch auf den weitläufigen Flächen in Rummelsberg einige Blühstreifen stehen zu lassen. Am Auhof in Hilpoltstein gibt es schon länger Blühwiesen. Insgesamt sind naturbelassene Wiesen und Grünstreifen selten geworden: Ackerbau mit Monokulturen, enge Bebauung und naturferne Gärten bieten Insekten wie den Bienen kaum Nahrungsgrundlagen. Das wiederum schadet letztlich auch uns Menschen, weil Bienen und andere Insekten durch die Bestäubung der Blüten auch unsere Versorgung mit Nahrung sichern.

Diakon Stadelmann, die Rummelsberger Gärtnerei mit Gärtnermeister Markus Gertz, die Immobilienabteilung und Brigitte Szymansky, die in Rummelsberg für das Thema Nachhaltigkeit verantwortlich ist, haben einige Flächen ausgewählt. Darunter unter anderem Bereiche unterhalb der Philippuskirche und des Tageszentrums. Sie werden künftig nicht mehr ständig gemäht, sondern nur spät im Jahr abgeräumt. „Wir können schon mit wenigen Mitteln etwas erreichen“, sagt Szymansky. „Was wir beeinflussen können, gehen wir auch an.“ Ökologische Verantwortung allen Lebewesen gegenüber zu übernehmen, sei eine wichtige Aufgabe auch für einen diakonischen Träger wie die Rummelsberger Diakonie.

Nicht nur für die Insekten sind die Blühwiesen ein Gewinn, auch Besucherinnen und Besucher sowie Einwohnerinnen und Einwohner Rummelsbergs freuen sich an der Blütenpracht. „Die Reaktionen von Mitarbeitenden und Bewohnerinnen und Bewohnern des Stephanushauses sind sehr positiv“, freut sich Brigitte Szymansky. Es werde aber einige Zeit dauern, bis sich die volle blühende Vielfalt zeigt. Jeder ist herzlich eingeladen, selbst vorbeizuschauen.

Von: Andrea Höfig-Wismath

Diese Blütenpracht wird künftig in Rummelsberg öfter zu sehen sein. Auf dem Gelände entstehen mehrere Blühwiesen. Foto: Diakonin Arnica Mühlendyck