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03.01.2020

Attraktiver Pflegeberuf

Die Berufsfachschulen für Altenpflege der Rummelsberger Diakonie werden zu Berufsfachschulen für Pflege.

Nürnberg – „Die Flexibilität der neuen Pflegeausbildung ist ein großes Plus. Man lernt ganz einfach mehr Kompetenzen, ist hinterher überall einsetzbar und es gibt so irre viel Möglichkeiten, sich weiter zu bilden!“ Natalie Meyer, Schülerin an der Berufsfachschule für Altenpflege in Nürnberg, ist von der Umstrukturierung der Pflegeausbildung überzeugt, ebenso wie ihr Mitschüler Tijan Jamal, der findet: „Jetzt wird die Pflegeausbildung in Deutschland endlich auch international anerkannt. Das ist eine deutliche Qualitätssteigerung.“

Beide sind überzeugt: Die neue Ausbildung zum Pflegefachmann/ zur Pflegefachfrau ist der richtige Weg im Umgang mit Pflegenotstand und Fachkräftemangel.

Im Januar 2020 greift das Pflegeberufegesetz. Die drei Berufsfachschulen für Altenpflege der Rummelsberger Diakonie in Nürnberg, Penzberg und Weißenburg stellen daher auch bis Ende des laufenden Schuljahres den Lehrplan um und werden dann zu Berufsfachschulen für Pflege. Ab dem kommenden Schuljahr bilden die drei Schulen dann zum Pflegefachmann und zur Pflegefachfrau aus – so auch die Berufsfachschule in Nürnberg. Für die generalistische Ausbildung wird der Lehrplan von Grund auf umgekrempelt. Auch die praktische Ausbildung ändert sich grundlegend. „Schon während der Ausbildung erleben die Schülerinnen und Schüler die ganze Bandbreite der Pflege durch Einsätze in der Pädiatrie, im Krankenhaus, in der ambulanten und in der stationären Altenpflege“, erklärt Schulleiter Diakon Manfred Paulus. Schließlich sind die Pflegefachfrauen und –männer in Zukunft für die Pflege von Menschen aller Altersstufen in akut oder dauerhaft stationären und ambulanten Pflegesituationen qualifiziert.

Das Gesetz reagiert auf die Tatsache, dass die bisher getrennten Aufgabengebiete Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege und Pädiatrie immer weiter zusammenwachsen. „Im Krankenhaus steigt die Zahl der geriatrischen Patienten, während in der stationären Langzeitversorgung immer mehr Bewohner mit komplexen medizinischen Diagnosen gepflegt werden“, fasst Paulus zusammen. Die Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann soll daher die spezifischen Kompetenzen der Studierenden in allen Pflegebereichen fördern.

„Ich befürworte die Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann“, sagt Diakon Manfred Paulus. Der langjährige Schulleiter der Berufsfachschule für Altenpflege in Nürnberg hofft, dass durch die neuen Qualifizierungs- und Karrierewege, durch Synergieeffekte während der Ausbildung und durch die gute Ausbildungsvergütung die Attraktivität des Pflegeberufs deutlich steigt.

Von: Diakonin Arnica Mühlendyck

Generalistik_TijanJamal_Foto_Malik_presse.jpgGeneralistik_NatalieMeyer_Foto_Malik_presse.jpgPM_Generalistik_Nürnberg.pdf
Natalie Meyer, Schülerin in der Berufsfachschule für Altenpflege in Nürnberg hält die Flexibilität der neuen Pflegeausbildung für ein großes Plus. (Foto: Simon Malik) Tijan Jamal, Schüler an der Berufsfachschule für Altenpflege in Nürnberg, freut sich, dass die Pflegeausbildung durch die Umstellung auf die generalistische Ausbildung nun auch international anerkannt wird. (Foto: Simon Malik)