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Die Rummelsberger

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03.12.2019

Einstimmung auf den Advent

Freunde und Förderer der Rummelsberger Diakonie trafen sich traditionell zu einem Adventsbrunch

Rummelsberg – Sich auch des Zerbrochenen annehmen, weil darin vielleicht ein Schatz verborgen sein könnte: Das ist die Moral des Gedichts von Johann Wolfgang von Goethe, das Stifterin Lieselotte Kenner zur Einstimmung auf den Advent der Gruppe der Freunde und Förderer der Rummelsberger Diakonie vortrug. Die Geschichte, die heute nicht mehr sehr bekannt ist, dreht sich um Jesus, der Petrus auffordert, ein zerbrochenes Hufeisen aufzuheben. Dessen Weigerung, diesen unscheinbaren und scheinbar kaputten Gegenstand aufzuheben, hat eine unerwartete Folge.

Die Freunde und Förderer der Rummelsberger Diakonie, die sich traditionell zu Beginn des Advents zu einem Adventsbrunch im Berufsbildungswerk trafen, wissen Ihre Unterstützung bei den Rummelsbergern gut aufgehoben. Wofür im vergangenen Jahr beispielsweise die Spendengelder eingesetzt wurden, berichtete Diakon Alexander Berger, der als Erzieher im Raumerhaus, einer Einrichtung der Kinder- und Jugenhilfe, arbeitet. Er war mit einer Gruppe Jugendlicher in den Pfingstferien auf dem Jakobsweg unterwegs. Kinder, die sonst freiwillig nicht mehr als wenige Meter zu Fuß zurücklegen, wanderten über Tage bis zu 30 Kilometer täglich, lernten, ihre Vorräte einzuteilen und mit den Mitreisenden zu teilen. Die Unterkunft und die Verpflegung sowie die Anreise wurde, wie viele weitere Freizeitmaßnahmen in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, über Spendenmittel bezahlt.

Über weitere Spendenaktionen, wie beispielsweise die derzeit laufende Aktion von IKEA in Fürth, die für das Kinderheim St. Michael sammeln oder die 72-Stunden-Kochaktion der katholischen Jugend Roth, deren Erlös dem Auhof zu Gute kam, berichtete Diakon Mathias Kippenberg, Leiter des Bereichs Fundraising und des Stiftungszentrums der Rummelsberger Diakonie.

Der scheidende Vorstandsvorsitzende, Dr. Günter Breitenbach, blickte auf das vergangene Jahr zurück und wagte einen Ausblick in die Zukunft.

Den musikalischen Rahmen gestalteten Hilde Pohl und Yogo Pausch, die mit heiteren Liedern auf den Advent einstimmten und Michl Zirk, der mit seinen Geschichten begeisterte. Das Team des Berufsbildungswerks versorgte die Gäste mit vorweihnachtlichen Leckereien. Und die Freunde und Förderer konnten auch gleich erste Weihnachtsgeschenke für ihre Lieben erstehen – beim Markt von Auhof, Berufsbildungswerk, Gärtnerei und Rummelsberger Café, die ihre selbst gefertigten Waren anboten. 

Von: Diakonin Arnica Mühlendyck

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Die Mitarbeitenden im Berufsbildungswerk, wie hier Silvia Guth, boten ihre selbstgefertigten Geschenkideen an. (Foto: Eva Neubert) Die ehemalige Grundschullehrerin Lieselotte Kenner, Stifterinnen im Rummelsberger Stiftungszentrum, trug Goethes Gedicht vom zerbrochenen Hufeisen aus einem alten Grundschulbuch vor. (Foto: Eva Neubert) Für den musikalischen Rahmen beim Adventsbrunch sorgten Michl Zirk, Hilde Pohl und Yogo Pausch. (Foto: Eva Neubert)