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19.07.2019

Grundstein für Feuchter Seniorenzentrum gelegt

Eröffnung des"Gottfried Seiler " ist für Mitte 2020 geplant

Feucht – Am Freitagvormittag wurde in der Zeidlersiedlung der symbolische Grundstein für das neue Seniorenzentrum Gottfried Seiler der Rummelsberger Diakonie gelegt. Gemeinsam hämmerten Landrat Armin Kroder, der stellvertretende Dekan Pfarrer Matthias Halbig, der 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Feucht Konrad Rupprecht sowie Vorstand Dienste der Rummelsberger Diakonie Karl Schulz die Zeitkapsel mit drei traditionellen Hammerschlägen in den Grundstein ein.

Tatsächlich ist der Bau der Senioreneinrichtung schon in vollem Gange. Aktuell ist die Kellerdecke fertig und die Rohbauarbeiten haben begonnen. Bis Ende November sollen diese fertig sein, Anfang Dezember wird dann voraussichtlich mit dem Innenausbau gestartet.

Die endgültige Fertigstellung ist für September 2020 vorgesehen. Geplant sind 80 Pflegeplätze und 30 Appartements für Pflegewohnen sowie eine Gästewohnung. Die Seniorenwohnungen werden nicht als Kauf- sondern als Mietobjekte angeboten, damit sich auch Menschen mit geringeren Einkommen Betreutes Wohnen leisten können. „Im ,Gottfried Seiler‘ werden wir Räume zum Leben schaffen, die hohe Sicherheit für Seniorinnen und Senioren bietet, weil sie alle Bedarfe abdeckt“, sagte Karl Schulz bei der Feier. Es wird dort auch eine Tagespflege mit 20 Plätzen geben. Schulz betonte dazu: „Wir sehen die Tagespflege nicht als Konkurrenz zu ähnlichen Angeboten in Feucht, sondern verstehen uns vielmehr als Ergänzung für den vorhandenen Bedarf.“

Landrat Kroder bedankte sich besonders bei den Handwerkerinnen und Handwerkern, die während der Feierlichkeiten vorübergehend ihre Bauarbeit eingestellt hatten. „Sie werden gerne übergangen, doch ohne Sie gäbe es keine neue Senioreneinrichtung. Vielen Dank für Ihre gute und wichtige Arbeit.“

Namensgeber für das neue Seniorenzentrum ist Pfarrer Gottfried Seiler (1866-1940). Seiler war ein Feuchter und ein Rummelsberger: Er war zuerst Pfarrer in Feucht und ging kurz vor dem 1. Weltkrieg als Leiter der Diakonen- und Erziehungsanstalt nach Rummelsberg.

Künftige Einrichtungsleiterin wird Kathrin Eibisch. Die gelernte Altenpflegerin ist derzeit Pflegedienstleiterin im Stephanushaus der Rummelsberger Diakonie und bildet dort bereits seit zwei Jahren neue Pflegekräfte für das „Gottfried Seiler“ unter dem Motto „Fit für Feucht“ aus. Insgesamt wird es in der Einrichtung rund 90 Mitarbeitende geben, die Bewerbungen laufen.

Christoph Arnold, Architekt der Rummelsberger Diakonie, sprach den Grundsteinspruch und versenkte die Zeitkapsel im symbolischen Grundstein. Diakon Werner Schmidt, Dienststellenleiter des Altenhilfeverbunds Rummelsberg, führte durch die Veranstaltung und dankte in seiner Moderation insbesondere auch den Förderern des „Gottfried Seiler“: „So ein Bau will finanziert sein, das stemmen auch die Rummelsberger nicht aus der Portokasse.“ Rund 16 Millionen Euro wird das Gottfried Seiler Seniorenzentrum voraussichtlich kosten, Förderer sind unter anderem die Sparkasse Nürnberg sowie das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit dem Forum Gemeinschaftliches Wohnen e. V.

Neben Christoph Arnold, Diakon Werner Schmidt und Karl Schulz waren auch Harald Frei, Vorstand Finanzen, Diakon Georg Borngässer, Pressesprecher der Rummelsberger Diakonie, sowie Peter Kraus, Mitglied der Geschäftsleitung der Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter, zur Feier erschienen.

Von: Stefanie Dörr

Der 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Konrad Rupprecht, Landrat Armin Kroder, der stellvertretende Dekan Matthias Halbig und Vorstand Dienste der Rummelsberger Diakonie Karl Schulz (von links) führten gemeinsam die traditionellen Hammerschläge aus. Foto: Stefanie Dörr