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24.09.2018

„Kräuter sind nicht nur zum Kochen da“

Türkranzbinden am 29. September in der Rummelsberger Gärtnerei

Rummelsberg – Nicht nur in der Adventszeit sind sie ein Blickfang an der Haustür: Kräuterkränze heißen das ganze Jahr über Besucherinnen und Besucher willkommen. Am Samstag, 29. September, zeigt das Team der Rummelsberger Gärtnerei, wie man Türkränze bindet.

„Kräuterkränze haben eine lange Tradition“, erklärt Ulrich Beie, Leiter der Rummelsberger Gärtnerei. „Schon in frühen Hochkulturen wie bei den alten Ägyptern, Griechen oder Römern wurden Kräuterkränze gebunden. Aus der Römerzeit ist zum Beispiel die Tradition der Lorbeerkränze als Auszeichnung oder Siegeszeichen bekannt.“ Heutzutage seien Türkränze als Dekoration und als Willkommensgruß für Besucherinnen und Besucher beliebt.

Beim Kurs am 29. September zeigen die Mitarbeitenden der Rummelsberger Gärtnerei, wie ein Kranz gebunden wird und welches Material man dafür benötigt. „Für einen Kräuterkranz kann man zum Beispiel Duft- oder Küchenkräuter wie Lavendel, Salbei oder Rosmarin verwenden. Kräuter sind schließlich nicht nur zum Kochen da. Auch Beeren, etwa Hagebutten, oder Blüten schauen sehr schön in einem Kranz aus. Natürlich dürfen Nadelgehölze, zum Beispiel Kiefer, Eibe oder Tanne nicht fehlen“, erklärt Beie.

Weitere Information:

Am 29. September von 14 bis 16 Uhr findet ein Kurs zum Tür- und Kräuterkranzbinden in der Rummelsberger Gärtnerei, Rummelsberg 39, statt. Die Teilnahme kostet 10 Euro, das Material zwischen 5 und 15 Euro. Anmeldung erforderlich unter Telefon 09128 502248 oder per E-Mail an gaertnerei@rummelsberger.net.

Von: Alena Krieger

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Der Draht gehört gewickelt: Die Kräuter werden auf den Strohkranz gelegt und mit dem Wickeldraht befestigt. Foto: Bettina Nöth