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06.02.2017

„Wenn es diesen Verein nicht gäbe, müsste man ihn gründen“

50 Jahre Eichenkreuz-Sportgemeinschaft Rummelsberg

Rummelsberg – Festakt für ein stolzes Jubiläum: Rund 160 Mitglieder und Gäste aus Diakonie, Politik und Sport feierten am vergangenen Freitag das fünfzigjährige Bestehen der Eichenkreuz-Sportgemeinschaft (EKSG) Rummelsberg im Berufsbildungswerk.

Ob Fußball oder Wirbelsäulengymnastik, Kinderturnen oder Qigong; ob sportlicher Treff, Turnier oder Spendenprojekt: Fotografische Rückblenden und Interviews ließen die facettenreiche Geschichte des Rummelsberger Sportvereins anschaulich Revue passieren. Sportliche und musikalische Live-Darbietungen erlaubten Einblicke ins lebendige Vereinsleben der Gegenwart – und regten die Redner zum optimistischen Ausblick auf die nächsten Jahrzehnte an.

Diakon Martin Neukamm, Vorstandsmitglied der Rummelsberger Diakonie, dankte in seinem Grußwort für das „phantastische Engagement“ der ehrenamtlich Aktiven des 1967 gegründeten Vereins christlich-evangelischer Sportarbeit. „Wenn sich das auch noch mit Gesundheitserhaltung, der körperlichen Fitness und einer Ausgeglichenheit von Körper und Geist verbinden lässt, umso besser.“ Mit Blick auf den besonderen, das Miteinander fördernden Einsatz des Vereins für die Bewohner der Rummelsberger Einrichtungen hob Neukamm exemplarisch die Angebote für die derzeit etwa 120 vorübergehend in Rummelsberg beheimateten Flüchtlinge hervor. Neukamm würdigte das prägende Wirken des 2016 verstorbenen, langjährigen EKSG-Vorsitzenden Günter Feitl und sagte der EKSG die Unterstützung des Rummelsberger Vorstands auch in der Zukunft zu.

Erlebnis geht über Ergebnis

„Erlebnis geht über Ergebnis“ und „Fair geht vor“ zitierte der heutige Vorsitzende der EKSG Rummelsberg, Andreas Taschka, die beiden Leitsprüche des Vereins mit heute mehr als 400 Mitgliedern. „Sie lassen sich mit den Zielen der evangelischen Jugend und auch den Zielen der Rummelsberger Diakonie gut verbinden“, betonte er. „Wir wollen jedem einzelnen Menschen würdevoll und voller Achtung begegnen.“

Auch der stellvertretende Landrat im Landkreis Nürnberger Land, Norbert Reh, und der Bürgermeister der Gemeinde Schwarzenbruck, Bernd Ernstberger, reihten sich unter die Gratulanten ein. „Wenn es die EKSG mit ihren Angeboten hier vor Ort nicht gäbe, müsste man sie neu gründen“ sagte Ernstberger mit Blick auf die voraussichtlich weiter wachsende Mitgliederzahl des zweitgrößten Sportvereins der Gemeinde. Daniela Flachenecker von Eichenkreuz Nürnberg hob das Engagement der EKSG für diejenigen – etwa Menschen mit Behinderung – hervor, „die sonst in der Gesellschaft eher weniger wahrgenommen werden und in anderen Vereinen meist nicht zum Zuge kommen.“

Von: Gerd Fürstenberger

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Ein halbes Jahrhundert Sport für jedermann und jederfrau: Die Eichenkreuz-Sportgemeinschaft Rummelsberg feierte ihr 50-jähriges Bestehen im Saal des Berufsbildungswerks Rummelsberg. Foto: Gerd Fürstenberger