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28.11.2019

Ein ganz besonderes Museum

Die Gemeinde Schwarzenbruck fördert die Planungen des Diakoneums in Rummelsberg

Rummelsberg – Für die bereits begonnene Inventarisierung, für Projektsteuerung, für insgesamt drei Tagungen und für eine architektonische Prüfung des bestehenden Gebäudes – Dr. Thomas Greif, Leiter des Diakoniemuseums, kann vieles aufzählen, das von den Fördermitteln für das Museum finanziert werden soll. Die Europäische Union fördert die Planungen für das „Diakoneum“ in Rummelsberg. Die Gemeinde Schwarzenbruck hat sich nun für eine zusätzliche Förderung entschieden. Insgesamt wird sie 5.000 Euro der Gesamtplanungskosten von 100.000 Euro übernehmen, von denen etwa die Hälfte von der Europäischen Union kommt.  

„Die Gemeinde Schwarzenbruck ist der Rummelsberger Diakonie eng verbunden. Da ist es selbstverständlich, dass wir auch unseren Teil dazu beitragen, dass das neue Museum Wirklichkeit werden kann“, sagt Bürgermeister Bernd Ernstberger bei der symbolischen Scheckübergabe im Museum. „Außerdem bekommt Schwarzenbruck dann auch ein Museum, das es bisher noch nicht gibt“, erinnert Vorstandsvorsitzender Dr. Günter Breitenbach schmunzelnd. Bürgermeister Bernd Ernstberger nickt. „Und dazu noch ein ganz besonderes Museum, das es sonst nirgendwo gibt“, bestätigt er.

Das Projekt „Diakoneum“ ist ein ungewöhnliches, wie Dr. Thomas Greif erklärt. „Wir hatten erst die Idee und haben diese wissenschaftlich ausgearbeitet und erst jetzt fangen wir an, eine Sammlung auszubauen“, lacht er. Auch dass ein Museum im ländlichen Raum einen akademischen Leiter hat und nicht vollständig ehrenamtlich betrieben wird, sei ungewöhnlich, betont Breitenbach.

Dieses ungewöhnliche und ambitionierte Projekt unterstützt die Gemeinde Schwarzenbruck gern. „Als Thomas Greif an mich herangetreten ist, wusste ich gleich, dass das richtige Förderprojekt ist“, so Ernstberger.

Diakonin Arnica Mühlendyck (1.869 Zeichen)

Von: Diakonin Arnica Mühlendyck

Geschäftsführer Sebastian Legat (ganz links) und Bürgermeister Bernd Ernstberger (2.v.r) übergeben den symbolischen Scheck an den Leiter des Museum Dr. Thomas Greif (2.v.l) und Vorstandsvorsitzenden Dr. Günter Breitenbach (ganz rechts) Foto: Mühlendyck