„Care Table“ im Stift St. Lorenz: Innovatives Aktivierungsangebot für Senior*innen

27. März 2026

Nürnberg – Gedächtnistraining, Bewegungsübungen und digitale Spiele – das ist nur eine Auswahl an Möglichkeiten, die den Bewohner*innen im Rummelsberger Stift St. Lorenz nun bei der Freizeitgestaltung zur Verfügung stehen. Möglich macht das der sogenannte „Care Table“. Das interaktive, digitale Gerät bietet den Nutzer*innen eine Vielzahl von Aktivitäten, die sowohl kognitiv als auch motorisch herausfordernd sind und damit ihre Aktivierung auf vielfältige Weise unterstützt. Dank einer großzügigen Spende der Dieter & Edith Seidel Stiftung profitieren die Bewohner*innen des Stifts St. Lorenz vom innovativen Gerät.

Der „Care Table“ wurde Mitte März bei einer Übergabe offiziell überreicht. Vor Ort waren die Diakone Martin Neukamm, Vorsitzender der Stiftung, und Mathias Kippenberg aus dem Stiftungsvorstand, die Leitung des Stifts St. Lorenz, Nonna Günther, sowie Ergotherapeut Andreas Windisch. Windisch nahm das Gerät in Betrieb und zeigte den Bewohner*innen die ersten Anwendungen. Drei Vertreterinnen des Heimbeirats nahmen das Gerät stellvertretend entgegen. 

Individuelle Förderung, einfache Bedienung

Das interaktive Gerät bietet eine Vielzahl an Funktionen und kann individuell auf die Bedürfnisse der Bewohner*innen abgestimmt werden. Sie können somit selbst entscheiden, auf welche Aktivitäten sie Lust haben. Besonderer Pluspunkt: Auch diejenigen, die wenig Erfahrung mit digitalen Geräten haben, können das Angebot dank einer benutzerfreundlichen Bedienung problemlos nutzen. Der „Care Table“ fördert nicht nur die geistige und körperliche Aktivität, sondern stärkt auch die soziale Interaktion und vermittelt den Senior*innen ein Gefühl der Unabhängigkeit und Freude. 

„Wir freuen uns sehr, dass die Stiftung dieses moderne Gerät zur Verfügung gestellt hat. Es wird unseren Bewohner*innen neue Möglichkeiten bieten, sich aktiv und spielerisch zu beschäftigen und ist ein weiterer Schritt in unserer kontinuierlichen Bestrebung, die Lebensqualität der Senior*innen in unserem Haus zu erhöhen“, freut sich Nonna Günther.

Positive Resonanz von Leitung und Ergotherapie

Ergotherapeut Andreas Windisch erläuterte bei der Übergabe die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des „Care Tables“ und zeigte einige der Übungen, die er speziell für die Senior*innen entwickelt hat. „Das Gerät ist eine wertvolle Ergänzung zu unseren bisherigen Therapieangeboten und ermöglicht es, gezielt die Mobilität und das Gedächtnis zu fördern“, sagt Windisch.

Mit dieser Spende unterstreicht die Dieter & Edith Seidel Stiftung erneut ihr Engagement für Projekte, die den Alltag von Pflegeheim-Bewohner*innen nachhaltig bereichern und ihre Selbstständigkeit sowie Lebensfreude gezielt fördern. Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie unter https://dieter-und-edith-seidel-stiftung.de/

Der Rummelsberger Stift St. Lorenz ist Teil der Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter (RDA). Die RDA ist eine gemeinnützige Gesellschaft mbH und gehört zur Rummelsberger Diakonie e.V. In ganz Bayern verlassen sich mehr als 4.000 Senior*innen und deren Angehörige auf die ambulanten, teilstationären und stationären Angebote der Rummelsberger Dienste. Zu den Dienstleistungen der rund 2.000 Mitarbeiter*innen gehören auch die würdevolle Begleitung für Menschen mit einer demenziellen Erkrankung sowie Palliative Care und Hospizarbeit.

v.l.n.r. hintere Reihe: Ergotherapeut Andreas Windisch, Diakon Mathias Kippenberg, Vorstand der Dieter & Edith Seidel Stiftung, Nonna Günter, Einrichtungsleitung Stift St. Lorenz, Diakon Martin Neukamm, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes v.l.n.r. vordere Reihe: Sofia Rosenkranz, Christa Bogner und Mechthild Wildner vom Heimbeirat der Einrichtung
v.l.n.r. hintere Reihe: Ergotherapeut Andreas Windisch, Diakon Mathias Kippenberg, Vorstand der Dieter & Edith Seidel Stiftung, Nonna Günter, Einrichtungsleitung Stift St. Lorenz, Diakon Martin Neukamm, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes v.l.n.r. vordere Reihe: Sofia Rosenkranz, Christa Bogner und Mechthild Wildner vom Heimbeirat der Einrichtung
Foto
Alexander Loos