Freund*innen und Förder*innen besuchten Auhof

22. Juni 2026

Hilpoltstein – Rund 40 Freund*innen und Förder*innen der Rummelsberger Diakonie kamen zum diesjährigen sommerlichen Treff am Auhof zusammen. Die Veranstaltung bot den Gästen vielfältige Einblicke in die Arbeit der Einrichtung und die Lebenswelt der Menschen, die dort begleitet werden.

Zu Beginn führte Diakon Christian Gampel, stellvertretender Eirichtungsleiter, die Teilnehmenden über das Gelände und stellte die vielfältigen Angebote vor. Täglich werden hier rund 800 Menschen mit Behinderung begleitet. Dabei steht die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im Mittelpunkt aller Angebote.

Zu Besuch im Café Auszeit

Ein besonderes Beispiel hierfür ist das Café Auszeit, das erst kürzlich umfassend renoviert wurde. Das Café bietet Bewohner*innen einen Ort der Begegnung. Hier können die Menschen zusammen feiern, Kaffee trinken und Gemeinschaft erlebt. Gleichzeitig ist das Café ein wichtiges Lernfeld für den Alltag. Menschen mit Unterstützungsbedarf können hier beispielsweise den Umgang mit Geld, das Bestellen von Speisen und Getränken oder soziale Situationen üben. 

Auch für Menschen ohne Lautsprache wurden Möglichkeiten geschaffen, selbstständig Bestellungen aufzugeben – etwa mit Hilfe von Symbolkarten zur Unterstützten Kommunikation (UK). Die Gäste erhielten dabei einen eindrucksvollen Einblick, wie Teilhabe im Alltag ganz praktisch ermöglicht wird. 

Im Anschluss gab Siegfried Zeh, Leiter der Auhof Werkstätten, einen umfassenden Einblick in die Arbeit, Produktion und die Integration der Bewohner*innen, die in den Werkstätten arbeiten.

Verantwortung, Fürsorge und Inklusion

Bei Kaffee und Kuchen informierte Diakon Mathias Kippenberg, Leiter des Rummelsberger Stiftungszentrums, über die Arbeit der Stiftungen und zeigte auf, welche konkreten Projekte und Angebote am Auhof durch Stiftungsmittel unterstützt werden. Diakon Alexander Loos, stellvertretender Leiter des Stiftungszentrums, blickte zudem auf die zahlreichen Ausflüge, Begegnungen und Aktivitäten der vergangenen Monate zurück. 

Gut gestärkt führte der nächste Programmpunkt die Gruppe auf den Erlebnisbauernhof. Gemeinsam mit einer Bewohnerin berichtete dessen Leiter, Sebastian Völklein, von der täglichen Arbeit auf dem Hof. Der Erlebnisbauernhof verbindet sinnstiftende Beschäftigung, Begegnung und Teilhabe auf besondere Weise. 

Deutlich wurde während des Besuchs, wie Menschen mit Behinderung aktiv in die Arbeit eingebunden sind und Verantwortung übernehmen. Der Erlebnisbauernhof ist ein Ort, an dem Verantwortung, Fürsorge und Inklusion täglich gelebt werden. Gleichzeitig wurde auf den bestehenden Förder- und Finanzierungsbedarf für die Weiterentwicklung und den Erhalt der Stallanlagen hingewiesen.

Der Tag klang bei einem gemeinsamen Abendessen aus. Mit einem Reisesegen endete eine rundum gelungene Veranstaltung, die einmal mehr zeigte, wie wichtig Begegnung, Teilhabe und das gemeinsame Engagement für Menschen mit Behinderung sind.

Rund 40 Freund*innen und Förder*innen der Rummelsberger Diakonie kamen zum diesjährigen sommerlichen Treff und lernten den Auhof kennen.
Rund 40 Freund*innen und Förder*innen der Rummelsberger Diakonie kamen zum diesjährigen sommerlichen Treff und lernten den Auhof kennen.
Foto
Rummelsberger Diakonie