Wie die Rummelsberger Diakonie in Tansania wirkt
30. Juli 2026Rummelsberg/ Tansania – Eine Gruppe von elf Personen reiste im Frühjahr unter der Leitung von Gabriele Lehrke-Neidhardt und Günter Neidhardt nach Tansania. Die beiden lebten über sechs Jahre im Land und leiteten das Faraja Diaconic Center, wo die Reise begann. Die Reisenden bekamen einen Einblick in mehrere Hilfsprojekte, die von der „Stiftung der Rummelsberger Diakonie – Hilfen für Tansania“ unterstützt werden.
Im Faraja Center – „Faraja“ bedeutet „Trost“ – erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Diakonenausbildung und besuchten eine Grundschule mit Internat für Kinder mit besonderen Bedarfen. Landwirtschaft und Viehhaltung sichern hier die Finanzierung. Ein Gottesdienst mit lebendigem Gesang und Tanz der Schüler*innen hinterließ bleibenden Eindruck.
In der Umgebung wurden Tumaini Center besucht, ambulante Tagesstätten für Kinder mit besonderen Bedarfen. Projekte wie die „Golden Hands Group“, die Kaffeetassen bedruckt, unterstützen die Finanzierung. Die Aufbauarbeit der letzten Jahre trägt Früchte: Lokale Mitarbeiter*innen führen die Arbeit eigenständig weiter.
Im Usa River Rehabilitation Center (URRC) besichtigte die Gruppe eine weiterführende Schule, eine orthopädische Werkstatt und das Projekt SETU zur Ausbildung in Heilerziehungspflege. Das nahegelegene Nkoaranga-Hospital, eine Unfallklinik, steht kurz vor der Anerkennung als staatliches Regionalkrankenhaus.
Den Abschluss bildeten touristische Highlights: Die Nationalparks Tarangire und Ngorongoro-Krater mit ihrer einzigartigen Tierwelt sowie drei Tage Erholung auf Sansibar.
Die Reise bot authentische Begegnungen mit Kultur, Diakonie und der Natur Tansanias. Das Fazit der Teilnehmer*innen fiel durchweg positiv aus. „Mich begeisterten die vielfältigen Eindrücke in die diakonische Arbeit und die Nationalparks mit ihrem speziellen Klang der Natur“, resümierte eine Reisende. Während ein anderer Teilnehmer betonte: „Das Ganze war eine sehr ausgewogene Mischung. So einstand ein umfassender Einblick in ‚Land und Leute‘, der bisweilen sehr ergreifend war.“